Das Hüttenwerk

Die größte mobile Industrieanlage in Europa

Die Historie

Die Geschichte des Hüttenwerks begann 1995.
Gebaut als 9 Meter großes Diorama mit 2 Hochöfen und einem Elektrostahlwerk.
Bis zum Jahr 2001 wuchs sie auf 12 Meter Länge. 4 Hochöfen in Reihe stehend - ganz nach Dillinger Vorbild- wurden das Markenzeichen der Anlage. Nachdem das Hüttenwerk im Winter 2002/2003 im Saarland Museum in einer Dauerausstellung ausgestellt war, nahm der Verein mit der Anlage an der Intermodellbau 2003 in Dortmund teil. Dort wurde die Anlage kurz vor dem Besuch des Teams von Eisenbahnromantik provisorisch auf einer Länge von 3 Meter fahrfähig gemacht um dem Team um Hagen von Ortloff bewegte Bilder zu ermöglichen.
Das war der Startschuss für die große Umbauaktion. Im darauffolgenden Jahr erfolgte der komplette Umbau zu einer funktionierenden Modellbahnanlage. Es wurde ein Automatikbetrieb für die Züge eingerichtet und die Rangierfahrten zur neuen Halde und den Entladestationen konnten per Funkfernsteuerung durchgeführt werden. Gleichzeitig bekam das Hüttenwerk noch ein neues Stahlwerk und eine große Kokerei mit schwarzer und weißer Seite. Nach ersten kleineren Ausstellungen Anfang 2004 wurde die Anlage der Publikumsmagnet der Hobby und Spiel 2004 in Leipzig.
2005 verließ der Besitzer mitsamt der Anlage den Verein. Im gleichen Jahr wurde die Hütte nach einer Ausstellung beim Abbau so schwer beschädigt, daß sie nie wieder irgendwo zu sehen war und in einer feuchten Garage langsam vermoderte.
2010 nach dem Tod des Besitzers kauften die Eisenbahnfreunde die Reste der Anlage und seit Januar 2011 wird die Anlage komplett neu gebaut.
Federführend ist hier unser Mitglied Uwe Braun, der die Anlage schon in den Jahren 2002 bis 2005 umgebaut und erweitert hatte. Neben der kompletten Re- und Neukonstruktion der Anlage, sind auch Bediener und Zuschauerseite getauscht worden. 7 Module wurden komplett vom Holzaufbau an neu gebaut und 2 Module kamen neu dazu.
Die zerstörten Hochöfen wurden neu aufgebaut und die Winderhitzer wurden auf die Rückseite der Öfen verlegt.
Auch wurde ein Car System über die gesamte Länge der Anlage mit eingebaut.
Dieses soll später mit der PC-Zugsteuerung verbunden werden.

Bestandteile der Anlage:


Schlackenhalde
Erzentladestation
Elektrostahlwerk
Sinteranlage/Möllerung
4 Hochöfen mit Bandbegichtung
Schrottplatz
Blasstahlwerk mit 3 Konvertern, Stranggiessanlage und Blockguss
Walzwerk mit 2 Walzgerüsten
Spedition
Verwaltungsteil


geplant:
Erzmischbetten
Kokerei

Technische Daten


Länge 16,80 m
Breite 0,92 m
Modulgröße (LxBxH): 120x92cm, 140x92cm
Anzahl der Module 12
Das Hüttenwerk wird per PC mit Railware gesteuert. Es gibt ein Faller Car System über die gesamte Länge der Anlage


Bilder vom Bau:


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